Popmusik im Musikunterricht

Seminarbegleitender Projektblog

About

Zur Person

Matthias Krebs hat Lehramt (Musik/Physik) studiert, ist Medien- und Diplom-Musikpädagoge und hat als Tenor das Studium zum Opernsänger absolviert. Er entwickelt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin die Zertifikatskurse DigiMediaL und ist Lehrbeauftragter im Fach Musikpädagogik an der Universität Potsdam und der UdK Berlin. Er forscht in den Bereichen Netzkommunikation und Gruppeneffekte auf kollaborativen Plattformen sowie Musikmachen und Musiklernen mit digitalen Kommunikationstechnologien und ist Gründer des iPhone-Orchesters „DigiEnsemble Berlin„.

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Kursbeschreibung (wie auch im VV hier)

• Was ist Popmusik? Lässt sich „Popmusik“ begrifflich fassen? Wie kann man verschiedene Popmusik voneinander unterscheiden? Ist Popmusik nur ein Modetrend? Wofür steht Pop?

• Wie kann Popmusik im Musikunterricht behandeln werden? Wie geht man mit den individuellen Musikpräferenzen der Schüler/-innen um?

Die „aktuelle Unübersichtlichkeit“ Populärer Musik scheint Legitimation genug, diese nicht nur als un-erforschbar sondern auch als un-unterrichtbar zu deklarieren (vgl. Lit. unten). Tatsächlich findet Popmusik im Musikunterricht kaum statt. An der tragenden Bedeutung der Popmusik für die Jugendkultur gibt es dagegen keinen Zweifel. Die Fragestellung „Wie kann Popmusik im Musikunterricht behandelt werden?“ soll Ausgangspunkt für ein kleines Forschungsprojekt sein.

Ziel ist es, mit einer Schulklasse von 30  Schüler/-innen im Rahmen einer Doppel-Unterrichtsstunde Popmusik – in geeigneter Form – selbst zu produzieren. Mit solchen produktionsorientierten Lernumgebungen wurde in den letzten Jahren schon in ähnlichen Projekten viel Erfahrung gesammelt (vgl. mEiMu-Handymusik, MuviPro-Musikvideos). Der Seminarablauf ist dreigeteilt: Zunächst geht es um eure Fragen und euer Interesse an dieser Thematik, um eine Annäherung an den Gegenstand „Popmusik“ sowie um grundlegende musikpädagogische Fragestellungen. Dann beschäftigen wir uns intensiv damit, konkrete Unterrichtsprojekte zu konzipieren. Schließlich sollen eure Popmusik-Projekte in einer Berliner Schule ausprobiert werden. Diese Phase heißt dann „popMUpro-LAB“ und wird sicher wieder spannende Ergebnisse liefern.

Literatur

Terhag, J. (1984): Die Un-Unterrichtbarkeit aktueller Pop- und Rockmusik. Musik und Bildung, 5/84, 345-349.

Maas, G./Terhag, J. (Hg.) (2010): Musikunterricht heute 8: Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen. 50 Jahre Populäre Musik in der Schule. Marschacht: Lugert Verlag.

Jacke, C. (2009): Einführung in Populäre Musik und Medien. Populäre Kultur und Medien, Bd. 1. Berlin: Lit Verlag.

Ehrich, P. (2009): Wovon reden wir, wenn wir von Pop reden. Oder Von der Unterrichtbarkeit Populärer Musik, Diskussion Musikpädagogik, 43/09, 29-34.

 

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